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..:: Historie der Hauses Terrahe


Eines der ältesten und unter Denkmalschutz stehenden Häuser Vredens
ist das schon im Preußischen Handelsregister als Kolonialwarengeschäft,
Bäckerei und Schankwirtschaft aufgeführte Haus Terrahe,
welches nach dem zweiten großen Stadtbrand 1857 errichtet wurde.

Bauern, die in die Stadt kamen, spannten bei Trapp – Troh
(Trapp von Treppe – Troh von Terrahe)
ihre Pferde aus, machten Besorgungen und kehrten dann in der Schänke ein,
wo in gemütlicher Runde am heute noch bestehenden Kachelofen
Döhnkes erzählt und Schnäppskes getrunken wurden.

In der 4. Generation wird das Haus von der Familie Martin und Anne Terrahe
gastronomisch genutzt und seit mehr als 125 Jahren ist sie im Besitz einer Schankerlaubnis.

Die Gaststätte wurde belassen, wie sie früher war.
Delfter Fliesen, Zinn- und Messinggegenstände sowie der bereits erwähnte Kachelofen
mit der angegliederten Stammtischecke ergeben die für Terrahe typische gemütliche Atmosphäre.

Gleichermaßen wohl fühlt sich der Gast im kleinen anheimelnden Restaurant.
Es ist getrennt vom Schankraum, hat aber sowohl einen Eingang vom Schankraum,
als auch von der Schlupstraße.

Der gastronomisch genutzte, sehenswerte Gewölbekeller
aus dem 17. Jahrhundert bietet sich für jede Art von Feierlichkeiten an.

Erweitert wurde das historische Gebäude 1981 um einen Saal, der den Charakter einer
für diese Region typischen Bauerntenne wiedergibt. Er ist ausgestattet mit schweren Eichenbalken,
einem Münsterländer Herdfeuer und alten Delfter Fliesen. Festlichkeiten aller Art
lassen sich hier ebenso wie Herdfeuerabende, Kaffeetafeln und Tagungen durchführen.

Mit dem Bau des Saalgebäudes einher ging der Einbau von zwei Kegelbahnen im Keller.
Diese lassen sich auch als Doppelkegelbahn nutzen und laden zu ausgelassenen Kegelpartys ein.